Presse
„Freiwillig am Bauernhof“ – Eine coole Sache
2019-07-25 | Presseaussendungen

Fulpmes. Im Jahr 2004 startete der Maschinenring Tirol das Projekt „Freiwillig am Bauernhof“, welches vom Landesgeschäftsführer des MR Tirol, NR Hermann Gahr initiiert wurde und sich seit dem immer größerer Beliebtheit erfreut. Auch die Bäuerin Rosa Ribis aus Fulpmes nimmt seit dem Jahr 2008 Freiwillige auf ihrem Bauernhof auf und berichtet von ihren Erfahrungen: „Man sieht gleich beim ersten Mal, ob sie was taugen oder nicht.“, erzählt sie mit einem Schmunzeln im Gesicht. Ihr „Fitness Center in der frischen Luft“ verlangt den Freiwilligen einiges ab, denn „wenn zum Hagen ist, muss man Hagen, da gibt es dann keine Ausreden“.

Dennoch erzählt sie, dass man auch schon das eine oder andere Schlechtwetterprogramm mit den HelferInnen durchführte und dabei der Spaß auch nicht zu kurz kam. Generell machte Rosa viele gute Erfahrungen mit den Menschen auf ihrem Hof: „Jeder der bei mir im Bergbauernbetrieb war, bemühte sich sehr und gab sein bzw. ihr bestes“, zeigt sich die Bäuerin zufrieden. Auf die Frage wie sie denn die HelferInnen auswählt, lacht Rosa und sagt: „Ein Foto von den Händen genügt. Denn es heißt anpacken auf unserem Betrieb!“. Sobald jemand auf dem Bergbauernhof eintrifft, ist er in die Familie miteingebunden. Das kann auch Maria Smodics-Neumann bezeugen. Sie ist ihres Zeichens Schneidermeisterin und Nationalrätin aus Wien.

„Motiviert zu „Freiwillig am Bauernhof“ hat mich ein TV-Bericht, dann bin ich zufällig hineingestolpert und kann nur sagen: Es ist eine coole Sache!“, zeigt sich Maria begeistert. Informationen über dieses Projekt bekam ich von meinem Kollegen im Nationalrat, Hermann Gahr. „Daraufhin habe ich drei Vorschläge von Bauernhöfen bekommen und habe mich nach intensiver Befassung mit jedem einzelnen Betrieb für den Hof auf Vergör entschieden.“, erzählt Maria, die ganz hinauf wollte und sich somit für den auf 1300 Metern gelegenen Bergbauernhof auf Vergör entschied. Auf die Frage, wie es ihr mit der Arbeit ergeht, antwortete die Nationalrätin: „Besser als gedacht! Der erste Tag war heftig, denn eine solche Arbeit war ich nicht gewohnt. Es handelt sich hier nämlich hauptsächlich um Arbeit im extrem steilen Gelände. Aber mit meinem Rechen „Kurti“ habe ich alles gut hinbekommen.“

Maria betont, dass das Projekt „Freiwillig am Bauernhof“ absolut zum Weiterempfehlen ist. Man erlangt einen ganz anderen Bezug zur Natur: „Eine Wiese wird nicht mehr Wiese sein, ein Hang nicht mehr ein Hang.“ Die Bewirtschaftung von Steilflächen ist sehr arbeitsintensiv und körperlich anstrengend. „Ich kann es nur jedem empfehlen, der mit den Füßen wieder zurück auf den Boden kommen möchte!“, so Maria Smodics-Neumann abschließend.